PD Dr. Kirsten Schindler und PD Dr. Alexandra Lavinia Zepter

TextBewegung© an der Universität zu Köln


Aktuell:

Performance "Mensch Körper Geschlecht"
im Arkadas Theater, Bühne der Kulturen,
am Mittwoch, den 22. Januar 2014, ab 20 Uhr

Danke an Michael Neupert (Bühne der Kulturen)

Am Anfang war das Wort. Dann kam der Mensch. Und jetzt? Sind wir froh, dass wir noch nicht abgeschafft wurden. Bald übernehmen dann die Avatare. Wir ziehen uns zurück ins Private. Einige kommen auch in den Zoo. Also entledigen wir uns unserer Körper und allem, was zu #Aufschrei führt.


Hintergrund TextBewegung
©:

TextBewegung ist ein Unterrichtsprojektkonzept für den Deutschunterricht mit mehr oder weniger (sprachlich) heterogenen Gruppen; und für die entsprechende Ausbildung von Deutsch-Lehrenden. Dabei werden die Deutschlehrer(innen) als Multiplikatoren verstanden, die selbst während ihres Studiums eine ästhetische Erfahrung machen und sich derart öffnen für ähnliche Projekte im Deutschunterricht.

Verortet ist TextBewegung in einem theoretischen Rahmen, in dem Geist und Körper gleichwertige Relevanz zugesprochen werden und beide zusammen eine funktionelle Ganzheit bilden: Geht man von der Annahme aus, dass in Sprachproduktion und Sprachrezeption (Sprechen, Schreiben, Zuhören, Lesen) Kognition (Geist) und Sinne, Emotionen und Motorik (Körper) gleichermaßen wesentlich involviert sind, dann sollten Geist und Körper auch aufeinander hingeordnet konstitutive Momente von didaktischen Unterrichtskonzepten sein.

Dabei geht es bei TextBewegung nicht um ein Nacheinander von „herausfordernder“ Geistesarbeit und „entspannender“ Körperarbeit, sondern im Gegenteil um einen Sprachunterricht, der den Umgang mit Sprache, das Schreiben- und Sprechenlernen und die Erweiterung entsprechender Kompetenzen in den Kontext ästhetischer Bildung setzt – Ziel ist eine direkte Verzahnung:

º Bewegung, tanztheatrale Improvisation und Gestaltung geben Impulse für Sprechen und Schreiben.
º Sprechen und Schreiben geben wiederum Impulse für Bewegung.

TextBewegung – Seminarinhalte:
Theorie: Einführung in Theorien und Konzepte
Prozesse: Schreiben zu Stimuli (z. B. Musik, Bild, Text), Freewriting,
Bewegungsimprovisationen  
Produkte: Texte in Gruppen, Texte in Bewegung;
Bewegungsinterpretationen; Choreographie 
Überarbeitungen und Reflexionen:
Peer-Feedback, Schreibkonferenz,
Dichtungen zu Bewegungsimpulsen

º Zum Teil in Gruppenarbeit, zum Teil in Einzelarbeit entstehen diverse Produkte (Texte und Bewegungs-interpretationen von Texten bzw. Choreografien), die in weiteren Schritten überarbeitet, erweitert, finalisiert und reflektiert werden.

TextBewegung – ein interdisziplinärer Ansatz:
º Unterschiedliche ästhetische Domänen werden miteinander verknüpft:
Text/Literatur (Sachtext, Prosa, Poesie), Körperdarstellung/Tanz, Bild/Bildende Kunst
º Unterschiedliche Lernorte kommen zum Einsatz – außer der Universität bzw. Schule zum Beispiel das Museum

TextBewegung – ein transdisziplinärer Ansatz:
º Notwendige Komponente der Seminare bzw. Projekte ist die Ausarbeitung der Arbeitsergebnisse zu einem Produkt, das präsentiert wird – dies kann die Publikation der entstandenen Texte sein und/oder eine Performance der Texte bzw. Choreografien.

Erwartungshorizonte: Erzeugung von Synergiepotenzial, Verstärkung der Motivation zur Weiterentwicklung und Überarbeitung über den ersten „Schaffensimpuls“ hinaus, Intensivierung des Reflexionsprozesses

2013:

Performance "Fremde Welten"
im Arkadas Theater, Bühne der Kulturen,
am Dienstag, den 29. Januar 2013, ab 19 Uhr

Danke an Mahmut Canbay (Bühne der Kulturen)

2012:

Performance "Es wird Zeit"
im Arkadas Theater, Bühne der Kulturen,
am Dienstag, den 26. Juni 2012, ab 19 Uhr

Danke an Shirin Boljahn (Bühne der Kulturen)

Performance "Raum schaffen"
im Musiksaal, Universität Siegen,
am Donnerstag, den 1. März 2012, ab 18 Uhr

Performance "Das Eigene und das Fremde"
im Arkadas Theater, Bühne der Kulturen,
am Donnerstag, den 26. Januar 2012, ab 19 Uhr

Danke an Shirin Boljahn (Bühne der Kulturen)

2011:

Abschlussperformance "Das Eigene und das Fremde"
zum Seminar "Kreatives Schreiben und Tanztheater"
im Arkadas Theater, Bühne der Kulturen, am Montag, den 20. Juni 2011, ab 19 Uhr

Danke an Shirin Boljahn (Bühne der Kulturen)

Abschlussperformance "Das Eigene und das Fremde" im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln
am 17. Februar 2011, 14 bis 15 Uhr
VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen
Danke an Karin Rottmann (Museumsdienst Köln)


Schülerinnen der Ursulinenschule Köln und Studierende der Universität zu Köln präsentieren eigene Texte

2010:

Abschlussperformance "Sommererinnerungen"
zum Seminar (Universität Siegen) "Kreatives Schreiben und Tanztheater" – Pressebericht; im Musiksaal der Universität Siegen am Montag, den 18. Oktober 2010

Danke an Prof. Dr. Gesa Siebert-Ott (Universität Siegen)

Abschlussperformance "(K)Ein Sommermärchen"
zu den Seminaren (Universität zu Köln) "Poetry Slam" und "Kreatives Schreiben und Tanztheater" – Flyer; im Severins-Burg-Theater Köln am Mittwoch, den 21. Juli 2010
Danke an Gerd Buurmann (Severins-Burg-Theater)

Abschlussperformance "Liebe ist ... oder auch nicht"
zum Seminar (Universität zu Köln) "Poetry Slam" – Flyer; im Severins-Burg-Theater Köln am Donnerstag, den 8. April 2010
Danke an Gerd Buurmann (Severins-Burg-Theater)

2009:

Tanztheatrale Abschlussperformance zum
Kompaktseminar (Universität zu Köln) "Kreatives Schreiben und Tanztheater" – Seminarkommentar; auf dem Ideenmarkt "Museum macht Schule" im Wallfraff-Richartz-Museum Köln am 9. Mai 2009
Danke an Karin Rottmann (Museumsdienst Köln)

TextBewegung goes Radio: Im Gespräch mit Carolin Tetzel, WDR 3

Das neue Buch ist da!

Eigenzeit und Fremdräume

Das ist meins, das gehört mir, das ist mein Raum – Du bist hier fremd, zur falschen Zeit, am falschen Ort. Aber wer bin ich denn eigentlich? Und wer bist du? Nur eine Summe aus Erfahrungen vergangener Zeiten oder auch Raum für ein mögliches Morgen?

Der Band „Eigenzeit und Fremdräume“ umfasst Texte junger Autorinnen und Autoren aus Köln und Siegen, die sich mit dem Eigenen und dem Fremden, der Zeit und dem Raum befassen. So unterschiedlich die Themen, so verschieden sind auch die Formen. Poetisches und Lyrisches, Trauriges und Spannendes, Wahrhaftiges und Irreales stehen eng nebeneinander, ermöglichen kurzweilige oder intensive Lektüreerlebnisse.

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Sommer Liebe Schreiben

Ein schwüler Sommer, die erste Liebe, dröhnende Vuvuzelas …

„Sommer Liebe“ kann vieles bedeuten: (zu) viel Natur, Hitze, der erwartete Urlaubsstau, aber auch flüchtige Umarmungen, unerfüllte Sehnsüchte, Abschied und Wiedersehen.   

Dieser Band umfasst Texte junger Autorinnen und Autoren aus Köln und Siegen. Und so unterschiedlich die Worte zu sommerlicher Liebe und (un-)geliebten Sommern, so unterschiedlich sind auch die Formen: Poetisches und Lyrisches steht neben Telefondialogen, Märchen und Kurzgeschichten. Die Zielsetzung aber ist stets gleich:
Die Texte möchten gelesen werden, sie möchten erfreuen, erstaunen, mitunter verblüffenund zum Nachdenken, vielleicht gar zum (Weiter-)Schreiben anregen.

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Kreative Texte zum Thema 'Mond'

Was geschieht auf meiner Reise zum Mond? Wie lebt es sich auf dem Mond? Wie ist der Mond entstanden und welche Rolle haben die Sterne dabei gespielt?
Der Band vereint eine Sammlung phantastischer, kurioser, mythischer und poetischer Texte rund um den Mond. Verfasst sind sie von Lehramtsstudierenden der Universität zu Köln ...

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